Texte - Georg Kronenberg - Journalist
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Erkenntnisgewinn garantiert

Frankfurter Rundschau

Das Mitmachmuseum Mathematikum wird zehn
Die große Kugelbahn hat es Hannah Werner angetan. Fasziniert verfolgt die 12-Jährige, wie die 30 Kugeln ihre Runden in dem mehrere Meter hohen Metallgerüst ziehen, einander anstoßen, langsamer werden, rasant Fahrt aufnehmen und Loopings drehen.
Die Bewegungen der Kugeln sind pure Physik und Mathematik ...

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Der Obama aus Gießen

Frankfurter Rundschau

Joybrato Mukherjee ist der jüngste Hochschul-Präsident Deutschlands Bei der Buchausleihe in der Uni-Bibliothek wird Joybrato Mukherjee zuweilen immer noch für einen Studenten gehalten. „Wegen meiner Dienstkleidung mit Anzug und Krawatte lässt das aber langsam nach“, sagt der gerade mal 35-jährige Professor für englische Sprachwissenschaft, der seit 2008 auch Vizepräsident der Gießener Universität ist.


Anlagetipps von „Oma Goldfinger“

Frankfurter Rundschau 

Ingeborg Mootz sitzt am Arbeitstisch ihrer kleinen Mietwohnung, sortiert Firmenprofile, Grafiken mit Aktienkursen und ist bestens aufgelegt: „Mit 86 Jahren starte ich voll durch.“ Schließlich habe sie einiges aufzuholen, habe 2007 Vorträge ausfallen lassen, weil sie lange krank gewesen sei, berichtet die agile Rentnerin. Aber jetzt ist die von Börsianern zur „Grande Dame der Kleinanleger“ geadelte Gießenerin wieder fit und widmet sich ihrer Lieblingsbeschäftigung: „Ich will den einfachen Arbeitern, den Arbeitnehmern klar machen, dass man keine Angst vor Aktien haben muss, damit aber viel Geld verdienen kann“ ...

Täuschung als Profession

Frankfurter Rundschau

Gert Postel sitzt an seinem Schreibtisch in einem Mehrfamilienhaus am Fuße des Marburger Schlossbergs, stopft sich sorgfältig die Pfeife und gibt sich geheimnisvoll: „Ich will nicht viel Konkretes sagen, aber diese wunderbare Marburger Gesellschaft wird auch bald in ihren Spiegel schauen dürfen.“


Etikettenschwindel

Marburger & Gießener Magazin Express

Tischsitten haben mit gutem Benehmen herzlich wenig zu tun, sagt Moritz Freiherr Knigge. Im Express-Interview erzählt der 37-jährige Unternehmensberater, warum sein Urahn Adolf nie ein „Benimmpapst" war und wie verhängnisvoll die Arroganz von Wirtschaftsbossen ist.


Wettenberg liegt beim Energiesparen vorn

Frankfurter Rundschau

Die Straßenlaternen in den drei Ortsteilen von Wettenberg sind ein Stil-Mix aus etlichen Jahrzehnten. Die ältesten Laternen stammen noch aus den 60er Jahren. Aber die Straßenbeleuchtung in der landschaftlich schön gelegenen Gemeinde mit rund 13 000 Einwohnern im Kreis Gießen hat es in sich, sagt Wettenbergs Umweltberater Michael Krick.

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Mit Leica wankt das Image der Region

Frankfurter Rundschau

Im Betriebsratszimmer der Leica Camera AG in Solms zeigt eine Karikatur einen Frosch, der schon halb im Schnabel eines Storches verschwunden ist, aber immer noch eisern den langen Hals des Vogels umklammert. „Die Parole ist niemals aufgeben", sagt Betriebsratsvorsitzender Edgar Zimmermann ernst.

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Belegte Brötchen in der Hightech-Station

Frankfurter Rundschau

Mit bis zu 2 000 Fahrgästen täglich ist die Existenz des ICE-Bahnhofs Limburg-Süd inzwischen zwar dauerhaft gesichert. Die Infrastruktur rund um das "mittelhessisches Tor zu den Zentren Europas" fehlt aber noch völlig.

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In seiner Scheinwelt kreuzt er Kuh und Katze

Frankfurter Rundschau

Zum Zeitvertreib lässt Hans D. Baumann schon mal Ufos über seinem mittelhessischen Wohnort schweben, Mona Lisa eine Zigarette rauchen oder kreuzt kurzerhand eine Katze mit einer Kuh.

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Einkaufen mit Justus

Frankfurter Rundschau 

Justus statt Euro: Mit einer eigenen regionalen Währung wollen rund 50 Gießener Geschäftsleute die lokale Wirtschaft ankurbeln. Auch im nordhessischen Witzenhausen soll im Oktober die Kirschblüte als Zahlungsmittel neben dem Euro Einzug halten.

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Dosen-Mann

Frankfurter Rundschau 

Vom Dosenpfand hält Helmut Wirth überhaupt nichts. "Das ist das blödeste was es gibt", findet der Rentner. "Deutschland steht damit auf der ganzen Erde allein." Helmut Wirth ist passionierter Sammler. Der 69-Jährige sammelt Briefmarken, Ansichtskarten, Münzen, Holzfiguren - und eben auch Bierdosen aus aller Welt.

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Nasa nutzt Geräte aus Wetzlar im Weltall

Frankfurter Rundschau 

Beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden sind sie genauso zur Aufklärung von Verbrechen im Einsatz wie beim amerikanischen FBI. Im Vatikan dienen sie zur Restaurierung von Gemälden: Mikroskope der Wetzlarer Optikfirma Leica Microsystems.

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Ein Anarchist und Gentleman

Frankfurter Rundschau 

Sein "erster Schritt nach der letzten Klappe" in Hollywood ist immer noch der zum Flieger Richtung Warschau. Auch wenn Slawomir Idziak in den letzten Jahren in der Traumfabrik ein gefragter Mann ist - und 2002 für seine Bildsprache in Ridley Scotts Kriegsfilm "Black Hawk Down" 2002 eine Oscar-Nominierung einheimste. Vom "Weihnachtsbaumprinzip" a la Hollywood - schmuckvollen Bildern ohne Bedeutung für die Filmhandlung - halte er nichts, sagt der Marburger Kamerapreisträger 2004.

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Ärzte und Pfleger halfen willfährig bei der Mordaktion

Frankfurter Rundschau 

Während der NS-Diktatur war Gießen ein Zentrum der "Erb- und Rassenpflege". Kranke wurden zu Studienobjekten rassistischer Forschung, Hunderte Opfer von Zwangssterilisationen - sowie "Euthanasie"-Morden in der Tötungsanstalt Hadamar. Die Aufarbeitung der NS-Zeit ist der Schwerpunkt des Buchs "Psychiatrie in Gießen", das im Dezember in der historischen Schriftenreihe des hessischen Landeswohlfahrtsverbandes erschienen ist.

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Stiften gehen

Frankfurter Rundschau 

In Deutschland entstehen immer mehr Bürgerstiftungen / Keine Lückenfüller für leere Kassen In Breuberg im südhessischen Odenwald kostet der Dienst am Gemeinwohl einen Euro pro Tag, ein Jahr lang. 365 Euro ist der Mindestbetrag, um als Zustifter bei Hessens erster Bürgerstiftung in der idyllisch gelegenen 8000-Einwohner-Stadt mitzumachen. Die Idee zu der Stiftung hatten vor rund zweieinhalb Jahren ein örtlicher Betriebswirt, eine Tiermedizinerin, ein Energieberater und ein Förster.

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Nicht suchen, sondern finden

Frankfurter Rundschau 

Sex und Partnerschaft: die Fachhochschule Gießen-Friedberg als „Schule des Lebens“ Christian Zielke ist kein Freund von Untertreibungen. "Es gibt eine sehr einfache Methode, bei der garantiere ich ihnen: In einem Dreivierteljahr haben Sie Ihren Partner fürs Leben", kündigt Zielke am frühen Freitagabend im voll besetzten Hörsaal der Fachhochschule in Gießen an. Wichtig sei, "zu finden und nicht zu suchen" ...

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"Das hier bleibt viel länger im Kopf“

Frankfurter Rundschau 

Besuchermagnet: Wie das Mathematikum in Gießen arbeitet / Interview mit Gründer Albrecht Beutelspacher FR: So verhasst, wie es immer heißt, scheint Mathematik gar nicht zu sein. Sie zählen rund 127 000 Besucher innerhalb von einem Jahr - mehr als doppelt so viel, wie sie bei Eröffnung geschätzt hatten.

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Konsequenzen aufs Frühstücksbrot geschmiert

Frankfurter Rundschau 

Alte Handballkontakte und ein neues Einkaufszentrum: Wie der Gießener OB-Wahlkampf bis ins Innenministerium reicht

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Halb so wild

Frankfurter Rundschau

Interview mit Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn zur Juniorprofessur: Die Nachwuchswissenschaftler an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften geben ein harsches Zwischenzeugnis zur Einführung der Juniorprofessur ab: Zu viele Hausberufungen, unklare Bewertungskriterien, fehlende Anschlussperspektiven, hohes Alter der berufenen Kandidaten...


"Eine weitere deutliche Niederlage"

Frankfurter Rundschau

Die hessische Rasterfahndung steht nach Ansicht von Sönke Hilbrans vom Vorstand der Deutschen Vereinigung für Datenschutz möglicherweise vor dem Aus. Das neue hessische Polizeigesetz habe grundlegende Mängel, kritisiert Hilbrans. Das hätten die am Freitag vom Gießener Verwaltungsgericht gefassten Beschlüsse zur Rasterfahndung aufgezeigt. Darin wird den Universitäten in Gießen und Marburg untersagt, persönliche Daten von Studenten an das Landeskriminalamt (LKA) zur Rasterfahndung weiterzugeben.

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Dem Charme des Jungprofessors erliegen die Studenten schnell

Frankfurter Rundschau

Ein genialer Chemiker macht eine glänzende Erfindung, die niemand anschauen will: Der heute gebräuchliche Spiegel war anfangs ein absoluter Ladenhüter, nach zwei Jahren machte einst die erste Spiegelfabrik pleite. Der Grund: Der von Justus Liebig 1835 entwickelte Silberspiegel bildet die Farben realitätsgetreu ab. Angesagt unter den Damen im 19. Jahrhundert war aber vornehme Blässe.

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